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Kunst am Bau macht Schule

Kunst am Bau macht Schulgebäude und ihre Aussenräume zu kreativen, inspirierenden und verbindenden Orten. Wir haben uns in Uster umgesehen.

Janine Haas

Klimaschalen und ein «Schwarm» aus Schulheften im Singvogel, grosse Buntstifte aus Holz in Oberuster, eine Steinbock-Skulptur auf dem Schulhausplatz Talacker oder ein Gemälde mit Katze und Hecht in der Pausenhalle Pünt: In allen Primarschulhäusern in Uster ist in irgendeiner Form Kunst am Bau zu finden.

Damit sind Kunstwerke gemeint, die dauerhaft mit einem Bauwerk verbunden sind oder sich auf dem dazugehörigen Grundstück befinden. «Die Vielfalt der Ideen, Formen und Farben ist so gross, dass alle etwas entdecken können, das begeistert», sagt Stefanie Rieder, Fachmitarbeiterin Schulliegenschaften.

Klicken Sie sich durch die vielfältigen Kunstwerke in unseren Schuleinheiten.
Klicken Sie sich durch die vielfältigen Kunstwerke in unseren Schuleinheiten.

Identifikation fördern und Treffpunkte schaffen

Kunstobjekte werten Schulhäuser aber nicht nur ästhetisch auf, sondern können noch viel mehr. «Sie stärken die Identifikation der Schülerinnen und Schüler mit dem Ort, tragen zur Identität der Schule bei und machen die Geschichte der Schulanlage sichtbar», so Rieder. Ausserdem schaffe Kunst am Bau eine freundliche, einladende Atmosphäre und werde oft zu einem Treffpunkt für Pausen und Interaktionen. «Nicht zuletzt können die Kunstobjekte auch die Kreativität der Kinder und ihr Interesse an Kunst fördern», ergänzt sie.

Wald und vier Jahreszeiten im Gschwader

Das neueste Kunst-Projekt entsteht im Schulhaus Gschwader: eine grosse Wandmalerei auf der Säule im Eingang und an der langen Wand zur Turnhalle. Der Künstler Martin Reukauf, der in Uster aufgewachsen ist, widmet sie den vier Jahreszeiten und dem Wald. Titel des Werks: Im Wald in der Schule, in der Schule im Wald.

Martin Reukauf hat bereits Testbilder erstellt. Ende Jahr schmückt seine Kunst das neue Gebäude im Gschwader.
Martin Reukauf hat bereits Testbilder erstellt. Ende Jahr schmückt seine Kunst das neue Gebäude im Gschwader.

«Die Jahreszeiten zeigen sich hauptsächlich in der Farbgebung», erklärt er. «Angefangen beim Frühling auf der Säule, entwickelt sich die Malerei weiter an der langen Wand, vom Sommer über den Herbst bis zum Winter.» Martin Reukauf hat bereits einige Testbilder gemalt, die begeistern. In den Weihnachtsferien 2026/27 wird er mit breiten Pinseln und Spritzpistolen das endgültige Gemälde erschaffen – als künstlerischer Schlusspunkt nach der Sanierung der Turnhalle und der Erweiterung der Tagesstrukturen.

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